Jasmin klassisch (Jasminum polyanthum) ist der Jasmin, den Floristen im Winter als Topfpflanze anbieten - meist um einen Bügel oder ein kleines Rankgitter geleitet. Er ist bekannt für seine intensiv duftenden Blüten, die von Januar bis April ein berauschend süßes Aroma im ganzen Raum verbreiten. Aus rosa Knospen öffnen sich zahllose kleine, sternförmige weiße Blüten über glänzend grünem Laub.
Eine Kletterpflanze für den Topf
Jasminum polyanthum ist eine rankende Pflanze, die bei uns im Topf gezogen wird. Am Bügel bleibt sie kompakt und dekorativ, in einem größeren Topf mit Rankhilfe kann sie mit den Jahren deutlich länger werden. Im Sommer darf der Jasmin auf Balkon oder Terrasse stehen, er ist aber frostempfindlich und muss vor den ersten kalten Nächten wieder ins Haus.
Blüte und Duft, die verzaubern
Das charakteristischste Merkmal ist zweifellos der außergewöhnliche Duft. Die Blüten öffnen sich in großer Zahl von Januar bis April, und der Duft ist am Abend am intensivsten. In kleinen Räumen kann er sehr kräftig wirken - stellen Sie den Jasmin daher gern ins Wohnzimmer, in einen hellen Flur oder in den Wintergarten.
Standort und Pflege
Jasmin braucht einen hellen Platz ohne pralle Mittagssonne. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber nie nass - Staunässe verträgt er nicht. Während der Blüte hält ein etwas kühlerer Raum die Blüten länger frisch. Im Frühjahr und Sommer düngen Sie etwa alle zwei Wochen mit einem Blühpflanzendünger.
Schnitt nach der Blüte
Schneiden Sie den Jasmin direkt nach der Blüte zurück, kürzen Sie lange Triebe ein und binden Sie neue Ranken wieder um den Bügel. So bleibt die Pflanze kompakt und bildet genug junge Triebe für die nächste Blüte.
So blüht Jasmin wieder
Damit sich neue Knospen bilden, braucht Jasmin im Herbst und Frühwinter einige Wochen an einem kühlen, hellen Platz bei etwa 10-15 °C, zum Beispiel in einem unbeheizten Zimmer oder einem hellen Treppenhaus. Steht er das ganze Jahr warm, bleibt die Blüte oft aus.
Häufige Probleme und Lösungen
Bei warmer, trockener Heizungsluft können Blattläuse oder Spinnmilben auftreten. Kontrollieren Sie regelmäßig die Blattunterseiten und behandeln Sie früh. Für Katzen und Hunde ist Jasmin übrigens ungiftig (ASPCA), sodass er auch in Haushalten mit Haustieren gut aufgehoben ist.